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Gerechtigkeit ohne Furcht: die Gallas und Clam-Gallas in Böhmen

13. 12. 2019 – 1. 3. 2020 Kurator Anna Habánová

Die Besucher werden komplex mit der Familie Gallas und Clam-Gallas beginnend mit Mattthias Gallas (1588–1647) bis hin zu den sieben Töchtern des letzten männlichen Mitglieds des Geschlechts, Franz Clam-Gallas (1854–1930), bekannt gemacht.  Vorgestellt wird ihr Privatleben, aber auch ihre politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Tätigkeiten. Der größte Raum wird der Person von Jan Václav von Gallas gewidmet, dem berühmten kaiserlichen Diplomaten, denn in diesem Jahr wird es an seinen Sterbetag vor 300 Jahren erinnert. Außerdem zeigt die Ausstellung die Wirkung des Geschlechts in den Bereichen Militärwesen, Wohltätigkeit, Musik, Theater, bildende Kunst, besonders betont wird dann die Bedeutung von Gallas und Clam-Gallas für Nordböhmen – sowohl im Bereich der Herrschaftsverwaltung, der Forstwirtschaft und des Unternehmens als auch allgemein im Bezug zu den in der Region hinterlassenen Spuren, die man tagtäglich antreffen kann.

Zu sehen sind Porträts der Geschlechtsmitglieder in Überlebensgröße, Gegenstände täglichen Bedarfs, Möbelstücke aus den Schlössern des Geschlechts u. ä. Begleitend finden kommentierte Besichtigungen und Edukationsprogramme statt, angeboten wird eine Ausbildungsecke für die Kinder.

Die Ausstellung entsteht unter Federführung des Nationalen Denkmalinstituts in Kooperation mit der Regionalen Galerie Liberec, mit dem Institut für Kunstgeschichte der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik sowie mit der Technischen Universität Liberec. 

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