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Markéta Hlinovská und Veronika Holcová Zwischen Natur und Zivilisation

15. 5. – 30. 8. 2020 Ausstellungsort Galerie 1. UG Kurator Lenka Sýkorová

Markéta Hlinovská befasst sich in ihrem Schaffen langfristig mit der Beziehung zwischen der Natur und der Zivilisation. Die Lage ihres Werkes entbehrt jedoch jeden moralisierenden Hintergrundton. Zugleich ist sie typisch durch ihr Interesse für die Tierfiguren, die oftmals menschliche Handlungsmuster übernehmen. Veronika Holcová erfasst wiederum die Wildnis draußen sowie auch in der Seele. Der Mystizismus und Schamanismus oder die Faszination durch die Urwelten sind ihre Domänen sowohl in der Zeichnung als auch in der Malerei. Die Ausstellung wird ein Dialog quer durch Medien sowie zwischen den Autorinnen sein und sie wird konkret für die Räumlichkeiten des 1. UG der Galerie gestaltet.

Markéta Hlinovská absolvierte die Prager Akademie für bildende Kunst im Grafikatelier I bei Jiří Lindovský. Für ihr Werk ist typisch das Interesse für eine Übertragung der realen Welt in Inhaltsabkürzungen sowie in vereinfachte Ausdrucksformen. Sie arbeitet geläufig mit der Schablonentechnik.

Veronika Holcová ist Absolventin der Prager Akademie für bildende Kunst. Sie studierte in den Ateliers von Jitka Svobodová, Bedřich Dlouhý, Vladimír Skrepl und Vladimír Kokolia. Die Künstlerin baut ihre Handschrift auf der Diffusion von figurativen und landschaftlichen Motiven, die den Zuschauer in ein Traumambiente hineinleiten, das voll von spröden bis surrealen Figuren auf einem Hintergrund von stark imaginativen Landschaften ist. Die letzten Werke der Autorin sind durch ihren längeren Aufenthalt in Ottawa gekennzeichnet, wo sie nach Inspiration in der kanadischen Natur gesucht hat.

Projektleiter: Lenka Sýkorová

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