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Josef Šafařík und Adéla Bébarová

20. 3. – 7. 6. 2020 Ausstellungsort Schwimmbeckenhalle, Wandelgang Kurator Zuzana Štěpanovičová

Das Projekt von Josef Šafařík für die Regionale Galerie Liberec ist als eine aus der Visualisierung des jeweiligen Raumes ausgehende Site-Specific-Installation konzipiert. Der Innenraum der Galerie bietet erhebliche Lichtqualitäten sowie charakteristische architektonische Elemente, sowohl historische als auch von der neuzeitigen Rekonstruktion stammend, die den Anforderungen eines Galerieinnenraums an Einfachheit, Neutralität und Ausdrucksreinheit nachkommen. Ausschlaggebend wird demzufolge die Reaktion auf die Details des Innenraums (Fußboden, Decke, Apside), mit welchen die Installation formell und inhaltlich verbunden wird. Das wichtige Moment dabei ist die Anwesenheit des Zuschauers. Erst bei dem sich Bewegen um die Installation wird aufgrund der optischen Eigenschaften des „Objekts“ das Bild zusammengesetzt, abwechselnd je nach dem Betrachtungswinkel. Einen Gesamteindruck der Installation bietet den Zuschauern der Blick aus dem Wandelgang. Bestandteil der Ausstellung ist auch die anknüpfende Installation von Adéla Bébarová, die auf die zentrale Handlung reagiert und ebenfalls Bezug zu den architektonischen Strukturen des Galerieinnenraums ausweist, wobei die Installation eine eigene Struktur generiert, die das Gepräge des gegebenen Raumes wahrnimmt. Der Autor Dávid Sivý bereitet eine Videoinstallation vor, die alle oben genannten Kriterien, reagierend auf den Charakter des Ortes, respektiert.

Das Projekt wird mehrmals während des Ausstellungszeitraums mit Videomapping belebt, zum ersten Mal während der Vernissage am 19. März.

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